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Phoenix aus der Asche..

Nachdem Dennis weg,

mein Herz nur noch aus verbrannter Erde bestand

und mein Konto soweit im minus war daß ich nicht mehr wusste wie es weiter gehen soll, hatte ich keine Hoffnung mehr.


Ich kam mir vor wie ein lebender Toter,

mein Leben war wie das von „Tom Hanks“ in „Tanz auf dem Vulkan“.


Und mein einziges Ziel war dem Seinen auch sehr ähnlich.


Ich wusste das die einzigen Dinge in meinen Leben die mir etwas bedeuten weg waren.


Mein Sohn war nur noch alle paar Wochenenden bei mir

und kam ohne mich zurecht und ich wusste zwar jetzt das ich lieben konnte,

aber ich konnte mir nicht vorstellen das diese Liebe jemals wieder in mir wachsen würde,

da sie nicht erwidert wurde.


Ein einziges Ziel hatte ich noch vor Augen.


Ich wollte nicht vergehen,

nicht dahinsiechen sondern aufrecht verglühen.


Auf welchem „schrägen“ Weg ich mich befand,

wie nahe ich am Abgrund war bemerkten zwar meine Freunde,

die sich auch alle Mühe gaben und zu mir hielten,

auch wenn ich sie an den Rand des Wahnsinns trieb,

aber ich war mir dessen nicht bewusst.


Und einige, gerade die, die mir wirklich wichtig sind

und die sich die meiste Mühe mit mir gaben,

mußten am meisten unter mir leiden.


In dieser Stimmung ging ich mit meinen Mittelalterverein auf den Hexenagger.


Ich hatte an nichts richtig Interesse,

außer vielleicht an der offenen Schlacht, und da traf ich sie.


Alle die uns zusammen sahen hatten sofort das Gefühl daß da etwas zwischen uns war..

alle außer mir und ihr,

denn auch sie hatte genügend schlechte Erfahrungen gemacht.


Nach dem Hexenagger hatte ich ihr versprochen einige Bilder ins Internet zu stellen,

dazu hatte sie mir ihre Mailadresse gegeben.


Also begannen wir Mails zu schreiben

und als das einmal nicht ging schrieben wir SMS.


Nach einer Woche waren wir uns einig daß SMS einfach zu teuer sind

und wir mal telefonieren wollen.


Eigentlich wollten wir nur kurz miteinander reden...

Nach 3,5 Stunden haben wir ausgemacht daß sie mich am nächsten Tag anruft,

und das waren wieder drei Stunden.


So ging es die nächsten zwei Woche weiter

und in dieser Zeit wurden mir unsere Gespräche so wichtig,

daß ich nicht mehr einschlafen konnte ohne ihre Stimme zu hören.


Dann hatten wir vereinbart daß wir uns mal treffen.


Dazu hat sich ein kleines internes Fest ihres Mittelaltervereins

auf der Burgruine in Obermurach angeboten.


Zu diesem Zeitpunkt wusste ich schon daß sie mir sehr sehr wichtig ist,

ich hatte aber nicht geglaubt das ich bei ihr eine Chance hatte.


Als ich dann abends mit ihr auf dem Burgturm dem Sonnenuntergang zusah wusste ich,

das sie die Richtige für mich ist.


Die Woche darauf kam sie mich besuchen,

seitdem sind wir zusammen,

das ist jetzt gerade drei Wochen her

und ich kann einfach nicht begreifen wieviel sie mir in dieser kurzen Zeit bedeutet.


Ich schmiede Zukunftspläne, plane Feten

und keiner dieser Gedanken kommt ohne sie aus,

denn ich habe mich wahnsinnig in verliebt.


 

Umbratior im September 2001


























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